HAUSHALTS­KONSOLIDIERUNG

Wir unterstützen Sie dabei, die Grundlage für eine mittel- bis langfristige Haushalts­­konsolidierung zu schaffen und Haushalts­­sicherungs­maßnahmen nachhaltig umzusetzen.

Basis für eine nach­haltige Haushalts­­konsolidierung

Ausgangssituation

Obwohl es häufig Bemühungen zur Konsolidierung gibt, bleiben strukturelle Haushalts­defizite in vielen Kommunen in den letzten Jahren bestehen. Kurzfristig und einfach umzusetzende Maßnahmen sind oft bereits realisiert worden (pauschaler Stellen­abbau, Verkauf von Vermögen). Aber langfristige Konsolidierungs­­erfolge bleiben oftmals aus. Ein Grund dafür kann die Vernach­lässigung strategischer Frage­stellungen im Rahmen der Konsolidierung sein. So findet u.a. kein oder kein adäquater Abgleich zwischen strategischen Zielen und Konsolidierungs­­maßnahmen statt.

Dies führt zu einer geringen Akzeptanz für die Konsolidierungs­­bemühungen und gefährdet die kommunale Handlungs­­fähigkeit. Mehrere Bundesländer stellen eigene Finanzmittel als Konsolidierungs­­hilfen für die Kommunen zur Verfügung, fordern im Gegenzug aber den Nachweis erheblicher eigener Konsolidierungs­­anstrengungen. Wir unterstützen Sie bedarfsgerecht und nachhaltig dabei, die Voraussetzungen für eine mittel- bis langfristige Haushalts­sanierung bzw. für zwischenzeitliche Konsolidierungs­­hilfen oder Bedarfs­zuweisungen zu erarbeiten.

Ganzheitlicher Ansatz

Ausgehend von unserem ganzheitlichen Beratungs­­ansatz begleiten wir den Konsolidierungs­­­­prozess vollumfänglich Neben der Kommunikation des Konzeptes mit den Stakeholdern unterstützen wir Sie auch bei der Umsetzung der Haushalts­sicherungs­maßnahmen.

In unseren Konsolidierungsprojekten werden alle gesetzlichen, optionalen und funktionalen Aufgaben auf den Ebenen der Umsetzbarkeit, der Zielstellung und der Ausführung eingehend geprüft. Die Projekt­ergebnisse bereiten wir als Konsolidierungskatalog mit konkreten Maßnahmen und jahresbezogenen Konsolidierungs­beträgen auf.

Projekte im Rahmen der Haushalts­konsolidierung führen wir im Auftrag von Kommunen selbst oder im Auftrag von Aufsichts­behörden bzw. der Rechnungshöfe durch.

Kontaktieren Sie uns unverbindlich, wenn Sie ein Haushalts­­sicherungs­konzept oder eine Erstberatung zu dem Thema benötigen!

Durch die Verbindung von betriebs­­wirtschaftlicher und juristischer Expertise prüfen wir die geeigneten Maßnahmen und stehen Ihnen als kompetenter Interessen­vertreter bei der Entscheidungs­­findung und der Umsetzung zur Seite.

Auf Basis von langjährigen Erfahrungen in Krisensituationen unterstützen wir Sie bei der Erstellung von Haushalts­sicherungs­konzepten. Sprechen Sie uns an!

Michael Seidel
Michael SeidelPartner
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Unsere Leistungs­­schwerpunkte in verschiedenen Phasen

Ausgehend von unserem ganzheitlichen Beratungs­­ansatz begleiten wir den Konsolidierungs­­­prozess vollumfänglich und unterstützen Sie bedarfsgerecht in allen Phasen der Haushalts­konsolidierung.

1) Analysephase: Wo steht Ihre Kommune derzeit?

Die Analysephase beinhaltet eine Haushalts- und Dokumenten­analyse, in welcher insbesondere die Diagnose des Konsolidierungs­bedarfs und die Ursachen beleuchtet werden. Auch werden erste Konsolidierungs­ideen entwickelt.

Im Fokus steht dabei die Auswertung relevanter Unterlagen wie der Haushalte, Jahres­abschlüsse, Projekt­berichte (Demografie, Bürger­befragung), frühere Haushalts­sicherungs­konzepte etc., um relevante Veränderungs­impulse und Sparpotentiale zu identifizieren.

Schwerpunkte:

  • Analyse des Haushalts mit allen Kostenstellen, Kostenträgern und Konten, Kennzahlenanalyse
  • Erstellung einer Potenzial­analyse
  • Durchführung von inter­kommunalen Vergleichen zur Ermittlung von Handlungs­schwerpunkten im Konsolidierungs­prozess
    Aufgabenanalyse und -­kritik für alle finanz­wesentlichen Bereiche
  • Analytische Stellen­bemessung und Personal­bedarfs­berechnung
  • Analyse der Leistungen an Dritte, Zuwendungs­controlling
    Überprüfung und Priorisierung von Investitions­vorhaben, Folgekosten­abschätzung

2) Strategiephase: Wo will Ihre Kommune hin?

In der Strategiephase stehen die politischen und strukturellen Ausgangs­positionen der Handelnden im Mittelpunkt, um darauf aufbauend zielführende Verbesserungs­maßnahmen identifizieren zu können.

Mögliche Anhaltspunkte können verschiedene Frage­stellungen sein;, z.B. ob die Gemeinde bestimmte Stärken in den kommenden Jahren ausbauen oder Standards sichern will. Die Bestimmung der grundsätzlichen Strategie ist unabdingbar, um einzelne in Betracht gezogenen Maßnahmen zur Ergebnis­verbesserung­ kommunalpolitisch bewerten zu können.

Schwerpunkte:

  • Bewertung der Ergebnisse der Analysephase

  • Definition strategischer Handlungsfelder

  • Festlegung der Zielsetzung (Strategielandkarte)

Beispiele:

  • Sicherung eines dauerhaften Haushalts­ausgleichs und Vermeidung von strukturellen Defiziten
  • Vermeidung explodierender Verschuldung
  • Sicherung der Investitions­fähigkeit
  • Erhaltung von Gestaltungs­spielräumen

3) Maßnahmenentwicklung: Wie erreicht die Kommune ihre Ziele?

Aufbauend auf den Erkenntnissen der Analysephase sowie hinsichtlich der Ziel­setzungen in der Strategielandkarte steht in der dritten Projekt­phase die Erarbeitung konkreter Maßnahmen im Fokus.

Besonders wichtig sind auch Transparenz und Kommunikation mit allen Beteiligten (z.B. Befragung von Stake­holdern sowie Bürgerinformationen) zur Qualitäts­sicherung und Erhöhung der Akzeptanz.

Schwerpunkte:

  • Erarbeitung von Konsolidierungs­maßnahmen für alle Unter­abschnitte/Teil­ergebnishaushalte und Einbindung in Haushalts­sicherungs­konzepte
  • Erarbeitung von Konsolidierungs­maßnahmen für die kommunalen Beteiligungen
  • Organisations- und Prozess­optimierung in der Kern­verwaltung bzw. in den betrieblichen Aufgaben­bereichen
  • Beratung bei der Umsetzung von inter­kommunalen Kooperationen
  • Erstellung von Sanierungs­plänen für die vom jeweiligen Bundesland geforderten Nachweise zum Erhalt von Konsolidierungs­hilfen
  • Darlegung rechnerische, finanzielle und begründete Darstellung für jede Maßnahme
  • Zusammen­fassende Darstellung der gesamten Konsolidierungs­maßnahmen mit Auswirkung auf den Haushalt

4) Umsetzungsphase: Welche Schritte müssen eingeleitet werden?

Die Umsetzung von Haushalts­sicherungs­konzepten bedarf einer mittel­fristigen Begleitung, um erfolgreich zu sein.
Für Politik, Entscheidungs­träger, Aufsichts­behörden und die Verwaltungen ist im Konsolidierungs­prozess ein hohes Maß an Transparenz erforderlich. Insbesondere müssen Abweichungen von einem beschlossenen Haushalts­sicherungs­konzept zeitnah erkannt und kompensiert werden.

Schwerpunkte:

  • Passgenaue Umsetzung des Soll-Konzepts
  • Erarbeitung Steuerungs- und Controlling-Prozesse
  • Controlling der Haushalts­konsolidierung, das alle notwendigen Kennzahlen zeitnah bereitstellt

Vorteile und Chancen

Mit unserem flexiblen Phasen­modell können wir besonders bedarfs­gerecht auf Kommunen eingehen und signifikante Mehrwerte im Rahmen der Haushalts­konsolidierung bieten.

  • nachhaltige Lösungsansätze und bedarfsgerechte Anpassung
  • ganzheitlicher Ansatz über die Konzept­erstellung hinaus
  • konkrete, umsetzbare Maßnahmen zur Ergebnis­verbesserung
  • neutrale Argumentations- und Entscheidungs­grundlage für Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit
  • tragfähige und fort­schreibungs­fähige Konsolidierungs­konzepte
Kommunalwirtschaft

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