HAUSHALTSSICHERUNGSKONZEPTE
Wenn ein Haushaltsausgleich kurzfristig nicht erreichbar ist, genügt es selten, einzelne Positionen zu kürzen oder mit Einmaleffekten zu arbeiten. In solchen Situationen braucht es ein Haushaltssicherungskonzept, das Ursachen, Zielpfad und Maßnahmenprogramm nachvollziehbar zusammenführt – und damit beschluss- und genehmigungsfähig wird.
Wir unterstützen Kommunen, Gemeinden und kommunale Einrichtungen dabei, ein HSK fachlich belastbar zu erstellen oder fortzuschreiben: mit sauberer Wirkungsherleitung, klarer Governance, pragmatischem Umsetzungscontrolling und einer Fortschreibungslogik, die gegenüber Kämmerei, Gremien sowie (je nach Lage) Kommunalaufsicht oder Rechnungshof anschlussfähig ist.
Basis für eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung
Einordnung
Ein Haushaltssicherungskonzept (HSK) ist – je nach Landesrecht und Aufsichtspraxis – das zentrale Instrument, um die Wiederherstellung der dauerhaften Leistungsfähigkeit nachvollziehbar zu planen und zu dokumentieren.
Fachlich tragfähig wird ein HSK, wenn es eine geschlossene Wirkungskette abbildet: Ursachenbild → Zielpfad → Maßnahmenprogramm → Beschluss-/Umsetzungspfad → Nachweis/Reporting → Fortschreibung.
Abgrenzung
Das HSK ist keine unsortierte Kürzungsliste und kein Papier „für die Ablage“. Ein HSK ist dann belastbar, wenn Maßnahmen als entscheidungsfähige Bausteine vorliegen:
- mit Rechenweg,
- Voraussetzungen (Beschluss, Ressourcen, Prozesse/IT),
- Risikoprofil, Akzeptanzfaktoren,
- Zeitplan und Verantwortlichkeit sowie
- einer klaren Logik zur Fortschreibung und zum Abweichungsmanagement.
Typische Anlässe
Ein Haushaltssicherungskonzept wird regelmäßig erforderlich bzw. praktisch unvermeidbar, wenn mehrere der folgenden Punkte zusammentreffen:
- anhaltendes strukturelles Defizit (nicht nur temporäre Sondereffekte)
- steigender Druck aus Kommunalaufsicht/Prüfung auf Nachweis eigener Anstrengungen und belastbare Fortschreibung
- ausgeschöpfte kurzfristige Hebel (z. B. Einmaleffekte, Vermögensveräußerungen, punktuelle Einsparungen)
- fehlender Abgleich Ziele ↔ Maßnahmen (keine Prioritäten, unklare Wirkungslogik)
- hohe Belastungen aus Investitionsstau und Folgekosten (Bauunterhalt, Energie, Personal, Abschreibungen)
- relevante Effekte aus Beteiligungen/Eigenbetrieben (Zuschüsse, Verlustabdeckungen, Risiken)
- geringe Akzeptanz in Politik/Öffentlichkeit oder organisatorische Überlastung, die Umsetzung gefährdet
Termin vereinbaren
Wir verbinden betriebswirtschaftliche Analyse mit einer klaren Steuerungs- und Nachweislogik – von der Defizitdiagnose über den Zielpfad bis zu Maßnahmenblättern mit nachvollziehbarer Wirkungsherleitung und einem praxistauglichen Umsetzungscontrolling.
Auf Basis langjähriger Erfahrung in kritischen Lagen im kommunalen Sektor unterstützen wir Sie dabei, Ihr Haushaltssicherungskonzept konsistent aufzusetzen und gegenüber Kämmerei, Gremien sowie Aufsicht/Prüfung anschlussfähig zu machen. Vereinbaren Sie einen Termin – wir klären strukturiert die nächsten Schritte.
Unsere Leistungsschwerpunkte in verschiedenen Phasen
Ausgehend von unserem ganzheitlichen Ansatz zur Beratung begleiten wir den Konsolidierungsprozess vollumfänglich und unterstützen Sie bedarfsgerecht in allen Phasen der Haushaltskonsolidierung.

Ergebnisse
Mit unserem flexiblen Phasenmodell können wir besonders bedarfsgerecht auf kommunale Bedürfnisse eingehen und signifikante Mehrwerte im Rahmen der Haushaltskonsolidierung für Gemeinden bieten.
Ihr Mehrwert
Mit unserem flexiblen Phasenmodell können wir besonders bedarfsgerecht auf kommunale Bedürfnisse eingehen und signifikante Mehrwerte im Rahmen der Haushaltskonsolidierung für Gemeinden bieten.
Steuerung & Entscheidungssicherheit (Verwaltung, Kämmerei, Gremien)
Nachweis & Anschlussfähigkeit (Aufsicht, Prüfung, Finanzierungspartner)
Häufig gestellte Fragen
Aktuelle Meldungen und Referenzen
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