SANIERUNGS­CONTROLLING & REPORTING

Ein professionelles Sanierungs­controlling sichert die Umsetzung Ihres Sanierungs­konzepts und stellt die notwendige Transparenz für alle Stakeholder her.

Wann ist das relevant? Typischer­weise bei der Umsetzung von IDW S 6 Gutachten, zur Erfüllung von Bankenauflagen (MaRisk), bei drohenden Covenant-Brüchen oder zur Absicherung der Geschäfts­führung in der Restrukturierung.

Warum Sanierungs­controlling in der Umsetzung entscheidet

Die Zustimmung von Banken, Investoren und weiteren Beteiligten zum Sanierungskonzept ist nur ein Meilenstein. Entscheidend sind anschließend:

  • Maßnahmen­umsetzung (Owner, Termine, Wirksamkeit, Abhängigkeiten)
  • Plan-Ist-Steuerung (Ergebnis, Cash, Working Capital, operativer Output)
  • Prämissen- und Risikologik (welche Annahmen tragen die Planung – und was passiert bei Abweichung?)
  • Fortlaufende Beurteilung der Krisenlage (insb. Zahlungs­fähigkeit/Überschuldung als Steuerungsgröße)

Ein professionelles Sanierungs­controlling verbindet diese Ebenen in einem schlanken System und macht Abweichungen früh sichtbar, bevor sie zu Eskalationen führen.

In Krisen scheitern Maßnahmen selten am Beschluss, sondern an Reibung, Prioritäts­konflikten und fehlender Nachverfolgung. Wir etablieren ein standardisiertes Maßnahmen­controlling mit:

  • klaren Maßnahmen­paketen (Scope, Owner, Meilensteine, Abhängigkeiten)
  • Ampellogik und Eskalations­regeln
  • Wirksamkeits­nachweisen (Effekt vs. Planung, Timing, Nachhaltigkeit)
  • effizienter Regel­kommunikation an Stakeholder

Sanierungsplanung ist dynamisch. Wir setzen ein System auf, das rollierend fortschreibt und Veränderungen sauber abbildet:

  • Plan-Ist auf Ergebnis und Cash (inkl. Abweichungs­analyse)
  • KPI-Logik entlang der Werttreiber (z. B. Umsatz/Deckungsbeitrag, Produktivität, Ausschuss, Reklamationen, Auslastung)
  • Prämissen­register: Annahmen der Planung werden nachvollziehbar gepflegt und überwacht
  • klare Ableitung: Welche Abweichung verlangt welche Management­entscheidung?

Ein Sanierungscontrolling ist ohne rollierende Liquiditäts­planung nicht belastbar. Wir integrieren:

  • kurzzyklische Liquiditäts­vorschau (Praxis: 13-Wochen-Logik)
  • Zahlungs­ströme, Zahlungsziele, Working-Capital-Effekte
  • Transparenz zu Engpässen, Maßnahmen­wirkung und Entscheidungs­fenstern

Hier setzt unser BI-Ansatz an: Wir bereiten große Datenmengen aus uneinheitlichen Vorsystemen so auf, dass sie adressaten­gerecht und interaktiv nutzbar werden:

  • Dashboard/Cockpit für Geschäftsleitung und Sanierungsmanagement
  • Reporting-Sichten für Banken/Finanzierer (Plan-Ist, Liquidität, Maßnahmenstatus, Prämissen)
  • operative Sichten für Fachbereiche (z. B. Vertrieb/Produktion/Einkauf)
  • nachvollziehbare Datenlogik (Definitionen, Verantwortlichkeiten, Aktualisierungs­rhythmus)

Termin vereinbaren

In der Restrukturierung schafft Transparenz die nötige Sicherheit für alle Beteiligten. Wir etablieren Ihr Sanierungs­controlling kurzfristig, um die Handlungsfähigkeit gegenüber Banken und Stakeholdern zu sichern.

Unser Fahrplan für Sie:

  • Initialcheck: Wir klären Zielsetzung, Stakeholder-Anforderungen und Zeitdruck.

  • Daten-Setup: Prüfung Ihrer Vorsysteme für eine schnelle BI-Anbindung.

  • Start: Sie erhalten ein konkretes Angebot für Aufbau und Betrieb Ihres Reportings.

Schaffen Sie jetzt eine belastbare Entscheidungs­grundlage.

Sanierungs­controlling & BI-Reporting: Transparenz und Steuerung in der Krise

Ein professionelles Sanierungs­controlling sichert die Umsetzung Ihres Sanierungs­konzepts und stellt die notwendige Transparenz für alle Stakeholder her. Wann ist das relevant? Typischer­weise bei der Umsetzung von IDW S 6 Gutachten, zur Erfüllung von Banken­auflagen (MaRisk), bei drohenden Covenant-Brüchen oder zur Absicherung der Geschäfts­führung in der Restrukturierung.

Worum es geht

Das Sanierungscontrolling ist das zentrale Steuerungs­instrument nach der Konzeptionsphase. Während die Fortführungsprognose den Status quo und die Planung bewertet, überwacht das Controlling die tatsächliche Umsetzung der Maßnahmen und die Entwicklung der Liquidität.

Wir grenzen hierbei das klassische Beteiligungs­controlling vom krisen­spezifischen Sanierungs­controlling ab: Letzteres arbeitet hochfrequent, maßnahmen­orientiert und unter strikter Beachtung der insolvenz­rechtlichen Relevanz (z. B. Überwachung der Zahlungs­fähigkeit gemäß § 15a InsO / § 1 StaRUG). Ohne ein solches System riskieren Geschäfts­leiter Haftungs­gefahren, da Abweichungen vom Sanierungs­plan oft erst erkannt werden, wenn die Liquiditäts­reserven bereits aufgebraucht sind.

Vorgehen

Setup & Datenanbindung

Wir setzen auf vorhandenen Daten­strukturen auf. Mindest­voraussetzung ist der Zugriff auf die aktuelle BWA, OPOS-Listen sowie die bestehende Planung. Wir integrieren diese Daten in unser BI-Modell, um eine konsolidierte Sicht auf GuV, Bilanz und Liquidität zu erhalten.

Dynamische Modelllogik & BI-Reporting

Durch den Einsatz von Business Intelligence (BI) verarbeiten wir große Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen (z. B. DATEV, ERP-Systeme). Wir erstellen eine integrierte Planung, die Szenarien und Sensitivitäten abbildet. Abweichungen werden nicht nur rückschauend analysiert, sondern in ihren Auswirkungen auf die künftige Liquidität prognostiziert.

Stakeholder-Kommunikation & Monitoring

Das System dient als Basis für das regelmäßige Reporting an Banken, Gesellschafter und Kredit­versicherer. Wir moderieren die Abstimmungs­termine und stellen sicher, dass alle Beteiligten auf derselben validen Datenbasis entscheiden.

BI-gestütztes, dynamisches Sanierungs­controlling (Demo)

Unsere Lösung bildet die Dynamik des Sanierungsprozesses digital ab. Statt statischer Listen ermöglicht das BI-Reporting allen Stakeholdern, Daten in Echtzeit zu filtern und individuelle Sachverhalte bis auf Belegebene zu analysieren.

Nutzen Sie die folgende Demonstration, um die Tiefe der Auswertungsmöglichkeiten und die intuitive Navigation unserer Reporting-Standards kennenzulernen.

Nutzen Sie die linke Seite zur Navigation und beachten Sie die Hinweise der Hilfe-Seite.
Die dargestellte Beispielanwendung kann nach individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Kontaktieren Sie uns unverbindlich!

Ergebnisse / Ihr Mehrwert

Wir liefern bank- und stakeholder­fähige Ergebnisse, die den Anforderungen an eine professionelle Sanierungs­begleitung entsprechen:

Ergebnisse

  • BI-gestütztes Dashboard:
    Interaktive Auf­bereitung der Key Performance Indicators (KPIs) mit Drill-down-Funktion.
  • Integrierte Finanzplanung:
    Rollierende Liquiditäts­planung, GuV- und Bilanz­planung.
  • Maßnahmencontrolling-Tool:
    Detaillierte Liste der Sanierungs­schritte mit Status, Verant­wortlichkeiten und Cash-Effekten.
  • Standardisierter Reporting-Report:
    Monatlicher oder quartals­weiser Bericht für Finanzierungs­partner (konform mit MaRisk).
  • Prämissen-Log:
    Dokumentation und Überwachung der Planungs­grundlagen zur Haftungs­absicherung.

Ihr Mehrwert

  • Entscheidungsfähigkeit:
    Transparenz über die Liquiditäts­reichweite binnen weniger Tage nach Datenimport.
  • Vertrauensrückgewinnung:
    Objektive, BI-gestützte Datenbasis überzeugt Banken und Stakeholder.

  • Haftungsminimierung:
    Kontinuierlicher Nachweis der Zahlungsfähigkeit und Plan-Konformität.

  • Entlastung:
    Die Geschäftsführung wird operativ von komplexen Reporting-Aufgaben befreit.

  • Frühwarnung:
    Rechtzeitiges Erkennen von Planabweichungen ermöglicht proaktives Gegensteuern statt bloßer Reaktion.

Häufig gestellte Fragen

Es dient der Überwachung, ob die im Konzept versprochenen Maßnahmen tatsächlich die geplante Wirkung zeigen und sichert die Liquidität ab.

Manuelle Excel-Lösungen sind fehler­anfällig. BI-Systeme bieten eine höhere Revisions­sicherheit und ermöglichen schnellere Analysen bei Rückfragen.

Das Controlling dient als Früh­warnsystem. Abweichungen werden sofort analysiert, um ggf. die Planung anzupassen oder zusätzliche Sanierungs­maßnahmen einzuleiten.
Ja, wir implementieren unser System auch auf Basis bereits bestehender Sanierungs­konzepte anderer Berater, sofern diese eine valide Datenbasis bieten.
Die Art des Berichtswesens richtet sich nach den Anforderungen des Empfängers. So liefern wir die Berichte an Banken und Unternehmen grundsätzlich revisionssicher aus.

Zur Unternehmens­steuerung und um einen schnellen Überblick über wichtige Kennzahlen zur erhalten, bietet sich unsere BI-gestützte Reporting­plattform an. Dort bündeln wir sämtliche Informationen aus allen Vorsystemen und steuern über ein Rechte­­management die Zuordnung Informationen an die einzelnen Empfänger.

In der Regel binden wir Buchführungs­daten wie DATEV direkt an; auch Anbindungen an gängige ERP-Systeme wie SAP, Microsoft Dynamics oder lokale SQL-Daten­banken sind möglich.

Aktuelle Meldungen und Referenzen

Kontakt aufnehmen

Möchten Sie mehr zu un­seren Leis­tungen erfahren? Nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu uns auf – Wir helfen gern!

    Mit dem Betätigen stimme ich der Nutzung meiner persönlichen Daten im Sinne der Datenschutzbestimmungen dieses Internet-Auftrittes zu.