Personalbedarfsanalyse für den technischen Dienst einer Klinik
| Branche | Gesundheitswesen |
| Leistungen von KAS | Operative Ergebnisverbesserung |
| Geschäftsmodell | Rehabilitationsklinik mit stationärer Versorgung und eigenem technischen Dienst für Gebäude, Haustechnik und Außenanlagen. |
| Unternehmensgröße | Klinik mit über 100 Beschäftigten; technischer Dienst mit sechs Stellen |
| Mandatsrahmen | Stellenbedarfsanalyse für den technischen Dienst mit Soll-Konzeption und Umsetzungsempfehlungen; Auftraggeber war die Klinikleitung |
Ausgangslage
Die Rehabilitationsklinik betreibt einen eigenen technischen Dienst für Gebäude, Haustechnik und Außenanlagen. Seine Mitarbeiter übernehmen neben Installation, Wartung und Reparaturen auch Hausmeister- und Gartenarbeiten, den Winterdienst und eine ganzjährige Rufbereitschaft.
Die Klinikleitung wollte wissen, ob die personelle Ausstattung dieses Bereichs angemessen ist, und erwartete konkrete, umsetzbare Vorschläge für die künftige Besetzung. Erschwert wurde die Beurteilung dadurch, dass die Klinik wegen der Hygienevorgaben in der Corona-Pandemie nur etwa zur Hälfte belegt war. Ein Teil der Tätigkeiten hängt jedoch unmittelbar von der Belegung ab.
Zugleich vergab die Klinik in erheblichem Umfang Maler-, Bodenleger- und Instandhaltungsarbeiten an Fremdfirmen. Ob diese Leistungen wirtschaftlicher mit eigenem Personal erbracht werden konnten, war nicht untersucht.
Der kritische Punkt
Vorgehen
Unser Auftrag umfasste die Stellenbedarfsanalyse für den technischen Dienst, die Soll-Konzeption und Empfehlungen zur Umsetzung.
Wesentlich war die Verbindung von Personalbemessung und Fremdleistungsanalyse. Erst die gemeinsame Betrachtung zeigte, dass zusätzliche eigene Stellen die Kosten insgesamt senken konnten.
Ergebnis
Bei der damaligen halben Belegung war der technische Dienst ausreichend besetzt. Für den Normalbetrieb ergab sich ein Mehrbedarf, der zusammen mit den zurückgeholten Instandhaltungsarbeiten gut drei zusätzliche Stellen umfasste. Die Klinik schuf die empfohlenen Stellen und übertrug die bisher fremd vergebenen Arbeiten auf eigenes Personal.
Trotz der zusätzlichen Personalkosten sanken die Kosten gegenüber der Fremdvergabe. Zugleich gewann der technische Dienst an Flexibilität. Wartungen, die nur selten anfallen, rechtfertigten keine eigene Stelle und wurden über die Qualifizierung vorhandener Mitarbeiter abgedeckt.
Maßnahmen
Praxistipps
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