OPERATIVE
ERGEBNISVERBESSERUNG

Ergebnispotenziale aufdecken

Wir prüfen Preise, Kosten und Prozesse und bewerten die Potenziale in Euro.

Maßnahmen gezielt priorisieren

Wir gewichten die Wirkung auf Ergebnis und Liquidität und legen Verantwortliche und Termine fest.

Umsetzung messbar begleiten

Wir verfolgen Fortschritte anhand konkreter Kennzahlen und steuern bei Abweichungen gemeinsam nach.

Finanzwirtschaftliche Maßnahmen verschaffen Zeit, verbessern aber nicht das Geschäft. Trägt das operative Ergebnis nicht, kehrt die Krise zurück, und der Spielraum ist dann kleiner als beim ersten Mal.

Die operative Ergebnisverbesserung setzt dort an, wo das Geld verdient oder verloren wird: bei Preisen und Konditionen, bei Beständen und Zahlungszielen, bei Produktivität und Prozessen. In der Krise entscheidet dabei nicht die Höhe des Effekts, sondern der Zeitpunkt, zu dem er in der Liquidität ankommt.

Wir machen die Potenziale für Sie sichtbar, übersetzen sie gemeinsam in ein Maßnahmenprogramm mit Verantwortlichen und Terminen und begleiten die Umsetzung, bis die Wirkung in Ihren Zahlen ankommt.

Wann sich der Blick auf das operative Ergebnis lohnt

Der Anlass ist selten ein einzelnes Ereignis, sondern eine Entwicklung, die sich über Quartale hinzieht.

Der Umsatz stimmt, das Ergebnis nicht – und niemand kann genau sagen, woran es liegt.
Die Liquidität ist knapp, obwohl die Auftragslage gut ist.
Ein Sanierungskonzept nennt Ergebnisziele, für die noch konkrete Maßnahmen fehlen.
Preise wurden lange nicht angepasst, während Material- und Personalkosten gestiegen sind.
Bestände und Forderungen binden Kapital, das im Betrieb gebraucht würde.
Es gibt Kennzahlen, aber keine, die jemand im Tagesgeschäft beeinflussen kann.
Ein wiederkehrendes Muster: Jeder Bereich optimiert seine eigene Kennzahl. Das Controlling bewertet hohe Auslastung positiv, die Fertigung will kleinere Lose, der Vertrieb fordert Lieferfähigkeit, der Einkauf kauft Mengen wegen der Rabatte. Alle handeln richtig – und das Ergebnis wird trotzdem nicht besser.

Termin vereinbaren

Im Erstgespräch klären wir in rund zwanzig Minuten, wo das Ergebnis verloren geht, welche Zahlen vorliegen und welcher Hebel zuerst trägt. Kostenfrei und unverbindlich.

Michael Seidel
Michael SeidelPartner

Wann welcher Hebel wirkt

In einem gesunden Unternehmen zählt vor allem die Höhe des Effekts. In der Krise zählt zuerst, wann er eintritt.

Wann die Hebel der Ergebnisverbesserung wirken

Working Capital – wirkt sofort
Bestände, Forderungen und Zahlungsziele. Eine um dreißig Tage verlängerte Zahlungsfrist gegenüber Lieferanten zeigt sich bereits bei der nächsten Abrechnung. Diese Effekte kosten kein Geld, sondern Verhandlung und Disziplin – und sie kommen unmittelbar in der Liquidität an.
Preise und Konditionen – wirkt nach Wochen
Nachverhandlung von Einkaufskonditionen, Anpassung von Preisen und Zuschlägen, Bereinigung unrentabler Aufträge oder Artikel. Wirkt mit der nächsten Abrechnungsperiode, verlangt aber Kenntnis darüber, welche Kunden und Produkte tatsächlich Deckungsbeitrag bringen.
Kosten und Prozesse – wirkt nach Monaten
Produktivität, Strukturen, Durchlaufzeiten, Ausschuss. Der größte Hebel, aber der langsamste: Vorteile einer Kostensenkung zeigen sich häufig erst nach einem Jahr. Deshalb beginnt er nicht zuletzt, sondern parallel – nur trägt er die ersten Wochen nicht.

Zwei Stufen: erst die Standortbestimmung, dann das Programm mit Umsetzungsbegleitung.

Zum Einstieg

Performance-Check

Wenn Sie zuerst wissen möchten, wo die Potenziale liegen und was sie wert sind.

Dauer2 bis 4 Wochen
ErgebnisPotenzialübersicht mit Priorität
HonorarAngebot nach Sichtung

Wir sichten Zahlen und Prozesse, ermitteln die wichtigsten Effizienzhebel und bewerten sie nach Höhe und Wirkungszeitpunkt. Sie erhalten eine priorisierte Potenzialübersicht.

Fällt der Befund dünn aus, sagen wir Ihnen das. Auch diese Antwort spart Ihnen Aufwand.

Wenn umgesetzt wird

Maßnahmenprogramm

Wenn aus den Potenzialen ein Programm werden soll, das wir gemeinsam mit Ihnen nachhalten.

Dauer8 bis 12 Wochen Aufbau
ErgebnisProgramm mit Kennzahlensystem
HonorarAngebot nach Sichtung

Wir überführen die Potenziale in Maßnahmen mit Verantwortlichen, Terminen und Effekten, bauen das Kennzahlensystem auf und begleiten die Umsetzung im Tagesgeschäft.

Die Maßnahmen gehen anschließend unmittelbar ins Sanierungscontrolling über.

Kennzahlen, die jemand beeinflussen kann

Umsatzrendite, Eigenkapitalquote und EBIT sind wichtige Vergleichsgrößen im Branchenumfeld. Zur operativen Steuerung taugen sie kaum: Niemand im Tagesgeschäft kann morgens entscheiden, die EBIT-Marge zu verbessern. Steuerbar sind Kennzahlen, die unmittelbar an den Prozessen ansetzen.

Vom Ziel zur beeinflussbaren Größe
Aus einem abstrakten Umsatzziel wird ein konkreter Parameter, den Mitarbeiter beeinflussen können – Durchlaufzeit, Termintreue, Projektstunden, Ausschussquote. Erst dann lässt sich im Tagesgeschäft danach handeln.
Wenige statt viele
Steuerungsrelevant sind pro Bereich eine Handvoll Kennzahlen, nicht vierzig. Welche das sind, hängt von Branche, Geschäftsmodell und Krisenursache ab und wird im Einzelfall bestimmt.
Verknüpfung mit dem Ergebnis
Jede operative Kennzahl wird mit einer finanziellen Zielgröße verbunden. Sonst verbessert sich die Kennzahl, ohne dass sich das Ergebnis bewegt – ein häufiger und teurer Fehler.
Routinen statt Berichte
Ein Kennzahlensystem wirkt nur mit festem Takt: wöchentliche Besprechung mit den Verantwortlichen, monatliche Vorlage bei der Geschäftsführung. Ohne Routine ist es ein Bericht, den niemand liest.
Diese Kennzahlen gehen unmittelbar in das Sanierungscontrolling über. Werden sie erst dort festgelegt, misst das Controlling gegen einen Plan, der sie nicht vorgesehen hat.

Wertstromdesign: wo die Zeit verloren geht

In produzierenden Unternehmen liegen die Potenziale meist nicht in der Technik, sondern in gewachsenen Abläufen. Das Wertstromdesign betrachtet den gesamten Weg vom Kundenauftrag bis zur Auslieferung und macht sichtbar, wo Zeit, Bestand und Kapital gebunden werden.

Analyse des gesamten Wertstroms vom Auftrag bis zur Auslieferung
Identifikation von Verschwendung und Engpässen in Prozessen und Informationsflüssen
Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Zielzustands
Umsetzungsbegleitung mit Maßnahmen, Verantwortlichen und Meilensteinen
Verankerung durch Standards, damit die Wirkung im laufenden Betrieb bleibt
Grundlage für Standortentscheidungen und anstehende Investitionen

Für die Krise ist vor allem eine Wirkung entscheidend: Kürzere Durchlaufzeiten senken Bestände, und niedrigere Bestände setzen Liquidität frei. Der Weg zum besseren Ergebnis führt hier über den Cashflow – und damit über den Hebel, der zuerst trägt.

Ablauf und Ergebnis

Erstgespräch
Lage, Zahlenbasis und die Frage, wo das Ergebnis verloren geht.

ca. 60 Minuten · kostenfrei

Performance-Check
Sichtung der Zahlen, Gespräche mit Bereichsverantwortlichen, Aufnahme der Kernprozesse.

2 bis 4 Wochen

Potenziale bewerten
Jeder Hebel mit Effekt in Euro und Wirkungszeitpunkt. Daraus ergibt sich die Reihenfolge.

im Anschluss

Maßnahmenprogramm
Übersetzung in Maßnahmen mit Verantwortlichen, Terminen und Zielwerten – abgestimmt mit den Betroffenen.

2 bis 3 Wochen

Kennzahlensystem aufbauen
Definition der steuerungsrelevanten Kennzahlen und Einrichtung der Berichtsroutinen.

8 bis 12 Wochen gesamt

Umsetzung begleiten
Wöchentliche Maßnahmenrunden, monatliche Vorlage, Nachsteuern bei Abweichungen.

laufend

Was Sie erhalten: die bewertete Potenzialübersicht, das Maßnahmenprogramm mit Verantwortlichen und Effekten, das Kennzahlensystem mit Berichtsroutinen und die Begleitung, bis die Wirkung in den Zahlen steht.

Was dazugehört

Ihre Frage Passende Leistung
„Wo stehen wir überhaupt?“ Kurzanalyse / Independent Business Review
„Wie wirken die Maßnahmen in Ergebnis und Liquidität?“ Integrierte Unternehmensplanung
„Wer hält den Fortschritt nach?“ Sanierungscontrolling und Reporting
„Uns fehlt jemand, der die Umsetzung führt.“ Interimsmanagement und CRO
Maßnahmen wirken dann, wenn die Geschäftsleitung sie trägt, die Verantwortlichen eindeutig benannt sind, Ziele und Zeiträume konkret sind und die Betroffenen von Anfang an einbezogen werden. Das ist keine Methodenfrage, sondern die häufigste Ursache dafür, dass ein gutes Programm im Tagesgeschäft versandet.

Ihr Mehrwert

Nach Wirkungszeitpunkt sortiert
Wir beginnen mit dem, was sofort in der Liquidität ankommt – nicht mit dem größten Versprechen.
Effekte in Euro, nicht in Prozent
Jede Maßnahme wird bewertet und in der Planung wiedergefunden. Das macht sie gegenüber der Bank belegbar.
Kennzahlen, nach denen gehandelt wird
Aus dem Umsatzziel wird ein Wert, den ein Bereichsleiter am Montag beeinflussen kann.
Anschluss ans Controlling
Das Kennzahlensystem geht direkt ins laufende Sanierungscontrolling über – ohne Bruch.

Ergebnis besprechen

Schildern Sie uns kurz die Ausgangslage: wie sich Ergebnis und Liquidität entwickeln, welche Zahlen vorliegen und ob bereits ein Konzept besteht. Sie erhalten innerhalb von einem Werktag Rückmeldung. Vor jedem Mandat prüfen wir, ob wir für Sie tätig werden dürfen.

Häufig gestellte Fragen

Mit dem Working Capital. Bestände, Forderungen und Zahlungsziele wirken unmittelbar in der Liquidität, während sich die Vorteile einer Kostensenkung häufig erst nach einem Jahr zeigen. In der Krise entscheidet der Zeitpunkt, nicht die Höhe des Effekts – auch wenn die Kostenseite langfristig den größeren Hebel hat.

Kostensenkung ist ein Teil davon, aber nicht der erste und selten der wichtigste. Ebenso zählen Preise und Konditionen, die Bereinigung unrentabler Aufträge, gebundenes Kapital in Beständen und die Frage, wo im Prozess Zeit verloren geht. Eine reine Kostensenkung schwächt häufig genau das, was das Unternehmen tragen soll.

Die hängen von Branche, Geschäftsmodell und Krisenursache ab – pauschale Sets helfen nicht. Entscheidend ist die Eigenschaft: Eine gute Kennzahl ist im Tagesgeschäft beeinflussbar und mit einer finanziellen Zielgröße verknüpft. Typisch sind Durchlaufzeit, Termintreue, Deckungsbeitrag je Einheit, Ausschussquote oder Projektstunden.

Erste Effekte aus dem Working Capital häufig innerhalb weniger Wochen, teils schon bei der nächsten Abrechnung. Preis- und Konditionenmaßnahmen wirken mit der folgenden Periode. Kosten- und Prozessmaßnahmen brauchen Monate. Deshalb laufen alle drei parallel an, tragen aber nacheinander.

Eine Betrachtung des gesamten Wegs vom Kundenauftrag bis zur Auslieferung, einschließlich der Informationsflüsse. Sie macht sichtbar, wo Zeit und Kapital gebunden werden, und führt zu einem Zielzustand mit konkreten Maßnahmen. In der Krise zählt vor allem die Wirkung auf Bestände und damit auf die Liquidität.

Nicht zwingend. Liegt eines vor, setzen wir darauf auf und füllen die Ergebnisziele mit konkreten Maßnahmen. Fehlt es, kann die Ergebnisverbesserung für sich stehen – oder die Grundlage für ein Konzept bilden, weil sie zeigt, was das Unternehmen aus eigener Kraft erreichen kann.

Ihre Bereichsverantwortlichen. Wir strukturieren, bewerten und halten nach, aber die Umsetzung gehört in die Linie – sonst endet sie mit dem Mandat. Fehlt dafür die Kapazität oder die Führung, kommt ein Interimsmandat in Betracht.

Fast nie an der Methode. Sie scheitern, wenn Verantwortliche nicht eindeutig benannt sind, Termine unverbindlich bleiben, die Geschäftsleitung nicht sichtbar dahintersteht oder die Betroffenen erst von der Maßnahme erfahren, wenn sie beschlossen ist.

Der Performance-Check ist nach Umfang kalkulierbar und dauert zwei bis vier Wochen. Der Aufwand für das Programm hängt von Größe, Zahl der Bereiche und Umsetzungstiefe ab. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nach dem Erstgespräch.

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