SANIERUNGSCONTROLLING:
BANKENTAUGLICHES REPORTING

Bankentaugliches Reporting

Plan-Ist-Vergleich, Liquidität und Maßnahmenstatus in einem Bericht. Inhalt und Turnus nach den Anforderungen Ihrer Bank.

Liquidität im Blick

Die rollierende Vorschau zeigt Engpässe und Spielraum, bevor sie eintreten – früh genug zum Gegensteuern.

Maßnahmen auf Kurs

Wir verfolgen Umsetzung, Termine und Cash-Effekte. Abweichungen werden sichtbar, solange sie korrigierbar sind.

Ein Sanierungskonzept entfaltet seine Wirkung erst, wenn jemand nachhält, ob die Maßnahmen greifen. Die meisten Sanierungen scheitern nicht am Konzept, sondern in der Umsetzung.

Das Sanierungscontrolling schließt diese Lücke. Es verfolgt jede Maßnahme mit Verantwortlichem, Termin und Cash-Effekt, gleicht Plan und Ist ab und macht Abweichungen sichtbar, solange Sie noch gegensteuern können. Finanzierende Banken verlangen ein solches Reporting regelmäßig – es ist zugleich die Grundlage für ihr weiteres Vertrauen.

Wir richten dieses Controlling für Sie ein und führen es – auf Wunsch auch dann, wenn das Sanierungskonzept von einem anderen Haus stammt. Sie erhalten keinen Tabellenstapel, sondern einen Bericht, den Ihre Finanzierungspartner selbst öffnen und durchklicken können.

Wann ein Sanierungscontrolling gebraucht wird

Der Anstoß kommt meist von außen, häufig unmittelbar nach der Vorlage eines Konzepts.

Ihre Bank hat das Sanierungskonzept akzeptiert und verlangt nun ein regelmäßiges Reporting über die Umsetzung.
Ein externes Sanierungscontrolling ist Auflage der Finanzierung oder Teil einer Stillhaltevereinbarung.
Die Maßnahmen laufen, aber niemand kann sagen, welche davon in der Liquidität bereits angekommen sind.
Die Liquidität bleibt angespannt, und die Finanzierer wollen wöchentlich statt monatlich informiert werden.
Im Unternehmen fehlt die Kapazität, das Reporting in der geforderten Form selbst zu erstellen.
Das Konzept stammt von einem anderen Berater, und für die Umsetzungsbegleitung wird ein unabhängiger Dritter gesucht.
Je angespannter die Liquidität, desto kürzer der Berichtsrhythmus. Bei kritischer Lage erwarten Finanzierungspartner ein wöchentliches Reporting der 13-Wochen-Planung; in ruhigeren Phasen genügt ein monatlicher oder quartalsweiser Bericht.

Termin vereinbaren

Im Erstgespräch klären wir in rund zwanzig Minuten, was Ihre Finanzierungspartner erwarten, welches Konzept vorliegt und wie die Datenlage aussieht. Kostenfrei und unverbindlich.

Michael Seidel
Michael SeidelPartner

So sieht Ihr Bericht aus

Der folgende Bericht ist ein anonymisiertes Beispiel aus einem laufenden Mandat. Sie können ihn hier selbst bedienen: Kennzahlen aufklappen, Zeiträume wechseln, einzelne Maßnahmen bis auf ihren Cash-Effekt verfolgen. Genau in dieser Form erhalten Ihre Finanzierungspartner den Zugang – ohne Excel-Anhang und ohne Rückfragen zur Dateiversion.

Nutzen Sie die linke Seite zur Navigation und beachten Sie die Hinweise der Hilfe-Seite.
Die dargestellte Beispielanwendung kann nach individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Kontaktieren Sie uns unverbindlich!

Zwei Stufen, je nachdem ob wir Ihr Reporting beurteilen oder es selbst führen sollen.

Wenn Sie selbst berichten

Prüfung Ihres Reportings

Wenn Ihr Team den Bericht erstellt und Sie eine unabhängige Beurteilung möchten.

Dauerje Berichtsperiode
ErgebnisBeurteilung mit Empfehlungen
HonorarAngebot nach Sichtung

Wir sehen Ihren Bericht durch, beurteilen Maßnahmenstand und Plausibilität der Abweichungen und geben Hinweise zur Darstellung. Das Reporting gewinnt damit an Aussagekraft und Akzeptanz bei den Empfängern.

Geeignet, wenn Sie die Kapazität im Haus haben und es Ihnen um die Wirkung nach außen geht.

Wenn wir berichten

Controlling und Reporting

Wenn Sie das Reporting vollständig aus unserer Hand möchten, einschließlich Bericht für Ihre Finanzierungspartner.

DauerSetup 2 bis 3 Wochen
ErgebnisBI-Bericht mit Zugang für die Bank
HonorarAngebot nach Sichtung

Wir binden die Vorsysteme an, bauen Maßnahmenregister und Kennzahlen auf und führen das Reporting im vereinbarten Rhythmus – einschließlich Teilnahme an den Maßnahmenrunden und Abstimmung mit den Finanzierern.

Auch dann, wenn das Sanierungskonzept von einem anderen Haus stammt.

Maßnahmencontrolling: vier Angaben je Maßnahme

Ein Maßnahmenplan aus dem Sanierungskonzept nennt, was geschehen soll. Für die Steuerung reicht das nicht. Jede Maßnahme braucht vier Angaben – erst dann lässt sich nachhalten, ob die Sanierung im Plan liegt.

Verantwortlicher
Eine Person, nicht eine Abteilung. Maßnahmen ohne benannten Verantwortlichen werden im Tagesgeschäft nicht umgesetzt, sondern verschoben.
Termin
Ein Datum für den Beginn und eines für die volle Wirkung. Der Unterschied ist wesentlich: Eine Maßnahme kann begonnen und trotzdem noch ohne Effekt sein.
Finanzieller Effekt
In Euro und mit Angabe, wo er ankommt – im Ergebnis, in der Liquidität oder in beidem. Nur so lässt sich die Maßnahme in der Planung wiederfinden.
Status
Nicht nur offen oder erledigt, sondern mit Abweichung zur geplanten Wirkung. Eine Maßnahme, die zu achtzig Prozent wirkt, ist keine erledigte Maßnahme.
Der häufigste Mangel ist nicht die fehlende Maßnahme, sondern der fehlende Nachweis ihrer Wirkung. Wenn die Bank fragt, was von den geplanten Effekten tatsächlich eingetreten ist, muss die Antwort aus dem Bericht ablesbar sein – nicht aus einer Erinnerung.

Kennzahlen, Plan-Ist und Prämissen

Neben den Maßnahmen steuert das Controlling drei Ebenen, die zusammengehören.

Kennzahlen entlang der Werttreiber
Nicht jede verfügbare Zahl, sondern die wenigen, die den Sanierungserfolg tatsächlich bestimmen: Umsatz und Deckungsbeitrag, Produktivität, Auslastung, Ausschuss und Reklamationen. Welche das sind, ergibt sich aus den Krisenursachen.
Plan-Ist-Vergleich mit Erklärung
Die Abweichung allein sagt nichts. Entscheidend ist, ob sie auf eine verzögerte Maßnahme, eine falsche Annahme oder auf einen einmaligen Effekt zurückgeht – und ob sie sich in den Folgemonaten ausgleicht.
Prämissenregister
Jede Planung beruht auf Annahmen: Absatzmengen, Preise, Zahlungsziele, Materialkosten. Sie werden dokumentiert und laufend überprüft. Ändert sich eine wesentliche Annahme, ist die Planung anzupassen – und es ist belegbar, wann das erkannt wurde.

Das Prämissenregister ist zugleich Haftungsdokumentation. Es zeigt, worauf die Geschäftsführung ihre Entscheidungen gestützt hat und wann sie auf veränderte Bedingungen reagiert hat.

Ablauf und Ergebnis

Erstgespräch
Anlass, Erwartung der Finanzierungspartner, vorhandenes Konzept und Datenlage.

ca. 60 Minuten · kostenfrei

Setup und Datenanbindung
Anbindung der Vorsysteme, Abstimmung der Kennzahlen, Aufbau des Maßnahmenregisters.

2 bis 3 Wochen

Erster Bericht
Plan-Ist-Vergleich, Maßnahmenstand, Liquiditätsreichweite – in der Form, die Ihre Bank erwartet.

mit dem ersten Stichtag

Laufender Betrieb
Wöchentlich, monatlich oder quartalsweise, je nach Lage. Einschließlich Teilnahme an Maßnahmenrunden.

laufend

Abweichungen und Nachsteuerung
Bei Planabweichungen: Ursachenanalyse, Anpassung der Maßnahmen, Abstimmung mit den Finanzierern.

anlassbezogen

Was Sie am Ende in der Hand halten: den BI-gestützten Bericht mit Zugang für Ihre Finanzierungspartner, das gepflegte Maßnahmenregister, die rollierende Liquiditätsplanung, das Prämissenregister und einen schriftlichen Bericht zum jeweiligen Stichtag.

Ihr Mehrwert

Vertrauen bei den Finanzierern
Ein Bericht, den die Bank selbst öffnen kann, wirkt anders als eine Tabelle im Anhang. Das ist der Unterschied zwischen Bericht und Beleg.
Früh erkennen statt spät erklären
Abweichungen fallen im Monatsrhythmus auf, nicht erst im Jahresabschluss. Damit bleibt Zeit zum Nachsteuern.
Haftungsdokumentation
Das Prämissenregister belegt, worauf Entscheidungen beruhten und wann auf veränderte Bedingungen reagiert wurde.
Entlastung im Unternehmen
Ihre Buchhaltung liefert die Daten, die Aufbereitung übernehmen wir. Das Reporting bindet keine Kapazität, die in der Sanierung fehlt.

Controlling einrichten

Schildern Sie uns kurz die Ausgangslage: welches Konzept vorliegt, was Ihre Finanzierungspartner erwarten und in welchem Rhythmus berichtet werden soll. Sie erhalten innerhalb von einem Werktag Rückmeldung. Vor jedem Mandat prüfen wir, ob wir für Sie tätig werden dürfen.

Häufig gestellte Fragen

Weil sie den Fortschritt beobachten müssen, nachdem sie das Konzept akzeptiert haben. Ein Sanierungskonzept beschreibt Absichten; das Controlling belegt, was davon eingetreten ist. Verlieren die Finanzierungspartner das Vertrauen in die Umsetzung, fehlen der Sanierung die wichtigsten Begleiter – unabhängig davon, wie gut das Konzept war.

Weil der Empfänger selbst hineingehen kann. Er klappt Kennzahlen auf, wechselt Zeiträume und verfolgt einzelne Maßnahmen bis auf ihren Cash-Effekt, ohne eine Datei anzufordern oder nach der aktuellen Version zu fragen. Für uns entfällt die Versionspflege, für Sie die Rückfragen.

Zuerst die Ursache: verzögerte Maßnahme, falsche Annahme oder einmaliger Effekt. Danach die Frage, ob sich die Abweichung in den Folgemonaten ausgleicht oder ob die Planung anzupassen ist. Wesentliche Abweichungen gehören in den Bericht und in die Abstimmung mit den Finanzierern – nicht in die nächste Berichtsperiode.

Ja, das ist sogar der häufigere Fall. Wir setzen auf dem vorhandenen Sanierungskonzept auf, übernehmen den Maßnahmenplan und bauen darauf das Controlling. Dass wir das Konzept nicht selbst erstellt haben, ist dabei kein Nachteil – manche Finanzierungspartner sehen darin gerade den Vorteil eines unabhängigen Dritten.

Nach der Lage. Bei angespannter Liquidität erwarten Finanzierungspartner regelmäßig ein wöchentliches Reporting der 13-Wochen-Planung. Stabilisiert sich die Situation, genügt ein monatlicher oder quartalsweiser Bericht. Den Rhythmus stimmen wir zu Beginn mit Ihnen und den Adressaten ab.

Übliche Finanzbuchhaltungs- und ERP-Systeme über Standardschnittstellen oder Exporte. Entscheidend ist nicht das System, sondern ob die Daten in gleichbleibender Struktur kommen. Wo das nicht der Fall ist, richten wir den Aufbereitungsweg einmalig ein.

Die wenigen, die den Sanierungserfolg bestimmen – abgeleitet aus den Krisenursachen. Typisch sind Umsatz und Deckungsbeitrag, Produktivität, Auslastung, Ausschuss und Reklamationen, ergänzt um Liquiditätsreichweite und Maßnahmenstand. Ein Bericht mit vierzig Kennzahlen wird nicht gelesen.

Nein. Es ist ein Steuerungs- und Berichtsinstrument, keine Kostenrechnung. In der Praxis liefert es allerdings Erkenntnisse, die auch intern genutzt werden – und nach Abschluss der Sanierung bleibt das Berichtswesen als Führungsinstrument bestehen.

Der Aufwand hängt vom Berichtsrhythmus ab, von der Zahl der Maßnahmen und davon, wie aufbereitet die Daten aus den Vorsystemen kommen. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nach Sichtung des Konzepts und der Datenlage.

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